onlinebibliothek sachsen-anhalt. Sterben

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Mit der frühen Novelle "Sterben" hat der damals nicht einmal dreißigjährige Arthur Schnitzler ein erstaunlich modernes Stück Literatur vorgelegt. Genau beobachtend beschreibt der Autor die verschiedenen Phasen der Bewältigung, die das junge Paar Marie und Felix während dessen immer mehr sich verschlimmernden Lungenkrankheit erlebt. So erschreckend das Schicksal mit Felix spielt, so anrührend ist die Liebe der beiden zueinander, insbesondere die Aufopferung der jungen Marie. Aber Schnitzler bleibt nicht bei der Schilderung des rührend Sentimentalen stehen, sondern zeigt auch die dunklen Seiten beider Charaktere im Angesicht des versiegenden Lebens von Felix. Die Lesung stammt von Vanida Karun, die hier zum zweitenmal eine Schnitzlernovelle für uns liest. Die Hamburger Theater- und Fernsehschauspielerin hat schon diverse Hörbücher eingelesen, zuletzt "Lust auf Lust" von Renske de Greef.

Autor(en) Information:

Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien und starb dort am 21. Oktober 1931 ebenda). Der österreichische Erzähler und Dramatiker kam als erster Sohn der insgesamt vier Kinder des jüdischen Arztes Johann Schnitzler und dessen Gattin Luise zur Welt. 1903 heiratete er die Schauspielerin Olga Gussmann. 1921 wird er geschieden und erzieht von da an seine Kinder Heinrich und Lili allein. Der Freitod seiner Tochter 1928 erschüttert Schnitzler sehr. Er selber stirbt im Alter von 69 Jahren an einer Gehirnblutung.

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