onlinebibliothek sachsen-anhalt. Spione, Agenten, Soldaten, Folge 6

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Berlin, 8. Juni 1942. Mit einem feierlichen Trauerakt nahmen die höchsten deutschen Militärs und die politische Führung Abschied von Reinhard Heynrich, einem der mächtigsten Männer des Dritten Reiches. Als SS-Obergruppenführer und Gerneral der Polizei, als Chef des Sicherheitshauptamtes und stellvertretender "Reichsprotektor" von Böhmen und Mähren vereinigte er wie kaum ein zweiter Macht und Einfluß in seinen Händen. Wenige Tage zuvor. Am 27. Mai, einem sonnigen Frühlingstag, verläßt Heydrich um kurz nach 10 Uhr sein Haus, um sich in seinem Cabriolet zum Prager Flughafen fahren zu lassen. Auf eine Sicherheitseskorte verzichtete er, das Verdeck des Wagens ist offen. Doch die Sicherheit ist trügerisch. In einer unübersichtlichen Kurve wartet ein Geheimkommando, das seit über 8 Monaten für dieses Attentat ausgebildet wurde. Als sich der Wagen nähert, explodiert eine Granate: SS-Obergruppenführer Heydrich bricht lebensgefährlich verletzt zusammen. Die Attentäter können fliehen und tauchen unter. Über Prag wird der Ausnahmezustand verhängt, die Stadt abgeriegelt. Die größte Fahndung aller Zeiten führt die Deutschen Sicherheitskräfte schließlich zu einer Kirche, in der sich das Geheimkommando verschanzt hält.

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