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Gerd Ruge hat mehr als vier Jahrzehnte aus verschiedenen Teilen der Welt berichtet und gilt als Pionier der Auslandsreportage. Vorurteilsfrei und unideologisch hat er den Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg die Welt nahegebracht. Für seine Beobachtungsgabe und sein Ohr für Zwischentöne wird er bis heute geschätzt. Und so sind es nicht nur die Begegnungen mit wichtigen Politikern, sondern auch die mit den einfachen Menschen, von denen er berichtet. Entstanden ist eine politische Autobiografie aus der Nahsicht, ein lebendiges Panorama über zentrale Ereignisse, Orte und Figuren der jüngeren Geschichte. Mit Originaltondokumenten aus den Reportagen

Autor(en) Information:

Gerd Ruge, geboren 1928 in Hamburg, begann seine journalistische Tätigkeit 1948/49 beim NWDR mit Rundfunkreportagen aus dem Ausland. Mitte der 50er Jahres war er der erste ständige Auslandskorrespondent in Moskau, später berichtete er aus den USA und China. Er leitete das WDR-Hauptstadtstudio in Bonn und das ARD-Studio in Moskau, ist Mitbegründer der deutschen Sektion von Amnesty International sowie Autor zahlreicher Bücher und Reisereportagen. Für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Grimme-Preis, der Goldenen Kamera, dem Bayerischen Fernsehpreis sowie dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis. Gerd Ruge lebt in München.

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