onlinebibliothek sachsen-anhalt. Das siebte Leben des Sachos Sachoulis

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Inhalt:

Kein gestiefelter, sondern ein gebildeter Kater erzählt uns, wie er die Welt sieht und was er über die Menschen und andere Tiere denkt - dies aus der Sicht seines siebten und letzten Lebens, in dem er die Vollendung seiner Weisheit erlangt hat. Dazu zeigt sich noch eine andere Seite des Katers Sachos Sachoulis: Er kämpft hart um die Liebe seiner "Adoptivmutter", die er respektvoll-ironisch "Demoiselle" nennt, und noch härter um ihre Bereitschaft, als Schriftstellerin seine Memoiren zu schreiben. Wie wir sehen, ist es ihm schließlich gelungen: Hier sind die Lebenserinnerungen eines außergewöhnlichen Katers.

Autor(en) Information:

Lena Divani wurde 1955 in Volos geboren. Sie unterrichtet Geschichte an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Athen. Sie war Visiting Research Fellow an der Harvard University, Gastprofessorin am King's College in London, Gastforscherin im Zentralarchiv der Société des Nations in Genf und Stipendiatin am Greek Institute in Cambridge, Massachusetts. Auf dem Gebiet der Wissenschaften trat sie mit geschichtlichen Studien in Erscheinung, auf dem Gebiet der Literatur im Jahr 1994 mit einer Sammlung von Erzählungen, für die sie mit dem Preis für literarisches Debüt "Mara Ralli" ausgezeichnet wurde. Seitdem hat sie Kinderbücher, Theaterstücke, Kriminalgeschichten und Romane herausgebracht. Ihre Werke wurden mit Preisen ausgezeichnet und ins Spanische, Italienische, Hebräische, Türkische, Polnische und Chinesische übersetzt. Einige ihrer Theaterstücke sind im National Theater und im Fernsehen aufgeführt worden. Sie hat Artikel für die griechische Tageszeitung TA NEA geschrieben, außerdem für die Zeitschriften ELLE, PSYCHOLOGIE und PROTAGON.GR. Lena Divani gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Schriftstellern der Gegenwart in Griechenland. "Meine größte Sünde gegenüber der zivilisierten Menschheit besteht darin, etwa zweimal im Jahr meine Bergstiefel, Zelt und Rucksack einzupacken und zu den Enden der Welt zu laufen, um auf Berge zu klettern, Ebenen zu durchkämmen und mich in Flüssen zu erfrischen", gesteht Lena Divani ihr großes Hobby des Bergsteigens. Auf diese Weise hat sie die Anden erkundet, Gletscher in Patagonien und Bergdörfer an der chinesisch-vietnamesischen Grenze gesehen und die geheimen Indianerpfade in den Bergen Venezuelas erstiegen. Sie liebt die Reisen, auf denen sie sich für die Figuren ihrer Bücher inspirieren lässt. Über ihr Sein philosophiert sie: "Die Straße ist das Leben, insbesondere für einen Schriftsteller, der über das Leben nicht nur schreiben, sondern es auch bis zum letzten Tropfen wirklich leben will."