onlinebibliothek sachsen-anhalt. Die kleine Hexe

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Inhalt:

Obwohl sie mit ihren 127 Jahren eigentlich noch zu jung ist und sie ihr Rabe Abraxas ausdrücklich gewarnt hat, schleicht sich die kleine Hexe auf den Blocksberg, um beim alljährlichen Hexenfest in der Walpurgisnacht mitzutanzen. Doch wie sollte es anders sein: Sie wird von der bösen Wetterhexe Rumpumpel entdeckt. Zur Strafe muss sie ohne ihren Besen zu Fuß nach Hause laufen. Und nur wenn sie in einem Jahr eine gute Hexe geworden ist, darf sie in der nächsten Walpurgisnacht mittanzen. Von nun an ist die kleine Hexe nicht mehr zu bremsen. Unermüdlich lernt sie im Hexenbuch und tut ihr Bestes, wo immer ihre Hilfe gebraucht wird: Drei alten Holzsammlerinnen hext sie einen kräftigen Wind, dass die Äste nur so von den Bäumen fliegen, den frierenden Maronimann befreit sie für immer von seinem Schnupfen und auch einem armen Blumenmädchen verhilft sie mit plötzlich duftenden Papierblumen zu zahlreichen Käufern. Da rückt auch schon die Walpurgisnacht immer näher und die kleine Hexe muss noch einmal vor dem Hexenrat beweisen, was sie im vergangenen Jahr alles gelernt hat ...

Autor(en) Information:

Otfried Preußler studierte, um später als Pädagoge arbeiten zu können. Er war lange Zeit (1953-1970) als Volksschullehrer und darauf auch als Rektor tätig. Neben seinem Beruf schrieb Preußler auch kleine Geschichten, die von den Erzählungen seiner Großmutter und den traditionellen Volkssagen aus der böhmischen Region inspiriert sind. Nach einigen Anläufen gelang Otfried Preußler 1956 mit "Der kleine Wassermann" der erste große Erfolg.

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