onlinebibliothek sachsen-anhalt. Leila und Madschnun

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Inhalt:

Eine große Schauspielerin erzählt von einer großen Liebe "Liebe kann sich niemals verbergen, so wenig wie der Moschushirsch, denn es verrät ihn sein Duft." Die Geschichte der Liebe von Leila und Madschnun wird zum Vorbild für alle orientalischen Liebesgeschichten und ist durch ihre Zeitlosigkeit auch heute noch aktuell. Leila und Queis entbrennen schon als Kinder in Liebe zueinander. Bald werden sie von Leilas Eltern getrennt und dürfen sich nicht wieder sehen, worauf Queis dem Wahnsinn verfällt und von allen nur noch "Madschnun", Verrückter, genannt wird. Er zieht durch Wüste und Städte und singt überall seine klagenden Verse. Ebenso wie später Romeo und Julia sind die beiden Zeit ihres Lebens durch verfeindete Lager getrennt und werden erst im Tod erlöst. "In der unübertrefflichen Übersetzung des Schweizer Iranisten Rudolf Gelpke" (Facts Zürich, 2001) kann der Funke einer in wunderbare Worte gefassten Liebe auch auf deutsche Leser der heutigen Zeit überspringen.

Autor(en) Information:

Mohammed Ilyas Ibn-Yusuf Nizami (1141-1205 oder 1209) war ein bedeutender persischer Schriftsteller und Gelehrter. Sein Hauptwerk sind die Chamse (Fünf), auch Die fünf Schätze genannt, welches fünf Epen umfasst. Dazu gehört die Geschichte Leila und Madschnun.

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