onlinebibliothek sachsen-anhalt. Menschen, Tiere und andere Dramen

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Inhalt:

Der Mensch hat eine gespaltene Beziehung zu Flora und Fauna. Manche Tier- oder Pflanzenarten überschütten wir mit Zuneigung, ja, sie scheinen uns fast menschlich, andere können wir nicht schnell genug loswerden. Von der Faszination zum Ekel ist es oft nur ein kleiner Schritt. Peter Iwaniewicz, Biologe mit scharfer Beobachtungsgabe, sieht die Welt ein bisschen anders. Quasi im Schweinsgalopp rekapituliert er mit viel Sprachwitz seine Entwicklung vom spinnenhassenden Jungmenschen zum routinierten Tierflüsterer, der Schlangen mit der Hand fängt, Fische beatmet und den berüchtigten Mistkäfer-Handdurchbohrtest bestanden hat. Als Sa-Tieriker durchstreift er mit scharfsinnigem Humor das Dickicht der Boulevardnachrichten und des Weltgeschehens nach tierischen Auffälligkeiten und Verhaltensweisen. Im Gefühls-Tohuwabohu der Tier-Mensch-Beziehungen gehen seine Texte den Ursachen unserer Angst, Bewunderung, Glorifizierung und Aggression auf den Grund. Und ganz nebenbei erfahren wir, warum der Wombat würfelförmigen Kot produziert, welche Spinne komische Punkte auf der Haut hinterlässt und wo man eine Glühwürmchenkarte findet.

Autor(en) Information:

Peter Iwaniewicz ist promovierter Biologe, Wissenschaftsjournalist und lehrt an der Universität Wien Wissenschaftskommunikation. Im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus leitet er den Bereich "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" und entwickelt gemeinsam mit NGOs Umweltprojekte. Für die Wochenzeitung "Falter" schreibt er seit 25 Jahren die Kolumne "Tier der Woche".