onlinebibliothek sachsen-anhalt. Maigret und die Aussage des Ministranten

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Inhalt:

Maigret in der Provinz - und diesen Fall muss er ohne seine geliebte Pfeife lösen. Jeden Morgen macht sich der Ministrant Justin auf den Weg zur Frühmesse. Nur an diesem Morgen ist alles anders. Justin entdeckt einen leblosen Körper. Doch als die Polizei eintrifft, ist keine Leiche da. Niemand glaubt dem kleinen Justin, niemand außer Maigret. Vom Fieber ans Bett gefesselt und von Madame Maigret auf Pfeifenentzug gesetzt, findet der Kommissar schließlich die Lösung dieses verzwickten Falls. Maigrets 99. Fall spielt in einem nicht näher genannten Städtchen in der französischen Provinz.

Autor(en) Information:

Georges Simenon wurde am 3. Februar 1903 in Lüttich geboren. Nach Abschluss der Schule arbeitete Georges Simenon zunächst als Aushilfe im Buchhandel und später als Journalist bei der Gazette de Liège. 1920 veröffentlichte er seinen ersten Roman unter dem Pseudonym Georges Sim. 1922 zog er nach Paris, arbeitete als Sekretär und Reisebegleiter. Er wurde zu einem der produktivsten Schriftsteller weltweit: 500 Millionen Bücher wurden inzwischen von ihm in 44 Ländern veröffentlicht, er schrieb unter 22 verschiedenen Pseudonymen und brauchte etwa 10 Tage, um einen Roman zu schreiben. So wie er schrieb, lebte er auch: intensiv und voller Ausschweifungen. 1945 zog er nach Kanada und später nach Arizona. Zehn Jahre später kehrte er nach Europa zurück. 1973 verabschiedete Georges Simenon sich, aufgrund anhaltender schlechter Kritiken, von der Schriftstellerei. Er verstarb 1989 an Krebs.